 findet sich in Sonnerats Reisen nach Neuguinea.
24 Kriton erwarb sich den bittersten Undank von seinem Bruder Trasyllus, da er
ihn von dem süßen Wahnsinn, dass alle Schiffe im Hafen sein wären, heilte und zu
der traurigen Gewissheit zurückbrachte, dass es nicht wahr sei. Mir fällt das
Beispiel manchmal ein, wenn ich auf Recensionen gewisse Antikritiken lese.
25 Don-Quixote.
26 Dass so ein Gebetbuch meinen Gedanken einen großen Spielraum einräumt, mag
folgende Stelle daraus beweisen: Transportée sur une montagne et dans une
chambre où je fus reçûe par Jesus Christ. Je démande pour qui étoient les deux
lits que j'y voyois. En voilà un pour ma mère et l'autre pour vous, mon épouse.
Je vous ai choisie pour être ici avec vous.
27 Ein im Jahre 1745 verstorbener vortrefflicher Arzt, Vater des noch lebenden
Philosophen gleichen Namens in Leipzig.
28 Dohm, der sich der Juden in einer kräftigen Schrift angenommen.
29 Beccaria, der durch sein bekanntes Werk: Über Verbrechen und Strafen, der
Menschlichkeit unendliche Dienste geleistet hat.
30 Als 1745 die Preussische Armee in Kursachsen eindrang, ward das Familiengut
des Autors, Schönfeld bei Leipzig, geplündert, die Hofgebäude niedergeschossen,
das Vieh erstochen u.s.w.
31 Herr Kr. St. E. Weiße, dessen Hochzeitfest H. Prof. Rammler in der schönen
Ode: An Hymen, unter diesem griechischen Namen feierte.
A1 Siehe Siecle de Louis XIV. p.m. 258. in den Oeuvres de Voltaire, und an
mehreren Stellen. Auch kann man die Nachrichten des Abbé Soulavie in dem 6ten
Bande der Memoires de Richelieu - und Mihiel - Le véritable homme etc. mit
einander vergleichen. In letzterem finden sich auch gute Nachrichten über die
Kammerfrau der Königin - Beauvais p. 136-146, so wie über die Gewitternacht, die
es unnötig machte, den zweiten Prinzen zu verheimlichen.
 
                                     Agde.
                                                                  Den 1ten März.
»Wie hoch kommt Ihnen die Berline zu stehen?« fragte mich der Postmeister in
Montpellier zu seinem Fenster heraus, als ich eben abfahren wollte. - »Ach - das
-« antwortete ich - »kann ich erst dann berechnen, wenn sie mich an unsern
gemeinschaftlichen Geburtsort gebracht haben wird.« »Wie?« - fing er meine Worte
auf, - »so wäre der Herr, wenn ich recht verstehe, wohl gar ein Landsmann
Friedrichs des Großen?« »Ja, ja,« unterbrach ich ihn - »ich kann es nicht
leugnen, mich aber noch weniger deshalb hier aufhalten lassen. Hätte der Herr
Postmeister nach dem merkwürdigen Passagier sich umsehen mögen, der nun seit
einer langweiligen Stunde seine Berline geschaukelt hat, wahrscheinlich würde er
