 numéro suivant on voyoit dans le berger une passion naissante,
des regards, quelques libertés galantes; le numéro troisième représentoit des
attouchemens. Dans le quatrième le berger cherchent autre chose; et ainsi de
suite jusques au grand dénouement Madame de Prie étoit partie pour Strasbourg
pour apprendre la même chose à la princesse, etc.
                                   Mémoires de Richelieu Tom. IV. p. 51. 52. 53.
27 Vid Kl. Salmasii Epistola ad Andr. Kolvium super Kap. XI. primae ad Korint.
Epistol. de Kaesarie virorum et mulierum coma. Lugd. Batavor. ex officina
Elzevirorum MDCXLIV. p. 643. Helveticus etiam virilis scite sexum discernit
expressa parte in braccis quae virum facit. Apud nos olim talis fuit. In
quibusdam etiam Galliae locis nuptae in capitis cultu supra frontem praeferunt
pro insigni quo distinguantur ab innuptis, virilis membri figura. Viduae
inversam eam habent, maritae rectam. Non ad haec pudenda descendendum est ut
veste utamur aut ornatu sexus discrimen nimis exacte et graphice repraesentante.
Nuditas ut est simplicior, non est etiam multo turpior etc.
28 Vid. Memoires de Richelieu Tom. VI. p. 52.
29 S. Physiognomische Fragmente zweiten Versuch, S. 122, wo man auch das Porträt
der Dame sehen kann, an der diese Kraft gerühmt wird.
30 So heißt die aus Verwünschungen und Flüchen zusammengesetzte Schrift, welche
seit Jahrhunderten alle grüne Donnerstage in Gegenwart der Päpste, wider alle
diejenigen verlesen wird, die sie mit dem Namen Ketzer beehren. Am Ende
derselben wird eine brennende Fackel auf die Erde als Sinnbild des Bannstrahls
geworfen, den sie im Geiste über die anders denkenden schleudern. Ein
herzerhebendes Fest zu Rom!
31 Siehe den launigen Brief Voltair's an den König von Preußen in seinen
questions sur l'Encyclopédie, unter dem Artikel miracles modernes.
 
                                  Dritter Band
                                 Dritter Teil.
                                     Avignon.
                                                                Den 8ten Januar.
Wirf Dich in den Staub nieder vor dem Blatte, das Du hier empfängst, Eduard!
Folge in Demut der stolzen Feder, die es berührt, und trenne es, als ein
Heiligtum, von der Gemeinschaft der übrigen Blätter, wenn Du einmal so
glücklich sein wirst, mein Tagebuch zu besitzen. Welchen Genuss von Glorie opfere
ich Dir nicht mit der Stunde auf, die ich Deiner Neugier widme! Fühle es einmal
ganz, wie sehr ich Dein Freund bin!
    Mein Wunder ist getan, und ich bin frei! - nicht frei, wie ein entlassener
Sklave, sondern wie ein König. Du nur hältst mich ab, dass ich nicht jetzt die
Gassen durchfliege, und Tausenden, die, mir zur Seite, auf ihre Knie fallen,
meinen Segen erteile. - Was für ein mächtiger Sterblicher ist nicht ein
Wundertäter
