 Zeitalter ist das Paradox des anderen. Bald lassen wir den Zug, bald
die Landschaft laufen. Lernet die Wirklichkeiten skandieren! Gleichberechtigung
für das Paradoxe. Es eröffnet neue Welten, es gibt Glück, es erweitert die
Möglichkeiten, und wir fügen den künstlichen Paradiesen, die ein Wicking des
Geistes erfahren, erfahrtet hat, weil die alten Paradiese übervölkert waren, die
künstlichen Realitäten hinzu, denn die normalen hat eine Volkszählung uns
komplett erwiesen! Treibet Wasserräder! Heiliger Humbug, ich begrüsse dich;
schwanger, trügerisch und produktiv bist du wie die gleissende Wölbung eines
Tropenstromes! Ist dieser Strom nicht eben wie ein Kupferbalken und schweift er
sich nicht auch für uns unter dem Zwange einer Äterkuppel, die in ihm
reflektiert? Gilt es nichts, wenn wir in Symbolen und Gleichnissen sprechen,
gilt die Erholung, die in der fruchtbaren Lüge liegt, nichts? Nieder mit den
Gegnern der Lebenslüge! Wir, die wir um sie wissen, die wir sie durchgemacht
haben mit allen ihren Versuchungen, wir bejahen sie, wir machen sie mundtot,
indem wir sie dichten lassen, wir denken technisch und heben eine blühende
Industrie aus ihr empor! Unser Geschlecht ist nicht anmassend, nein, es will die
Weisheit nicht ausschöpfen, es will vom Flecke kommen, sich nicht umsehen und
jeden Gott anbeten, der ihm mit Schnelligkeiten Wunder zeigt. Ist es nicht
verdammt gleichgültig, ob das Wasserrad oder zwei indianische Knechte Anspruch
erheben auf unser Fortkommen, wenn wir nur weiterkommen, und sei's auch um
keines anderen Zweckes willen, als um unserer Nervosität genug zu tun! Denn
letzten Endes schwimmen wir ja alle doch nur in unserem eigenen Blute - auch das
ist eine Inversion der Natur, eine paradoxe Verdrehung von Urtatsachen vor uns -
und sumpfen!
    Und wir kommen fort dabei, schon spüre ich es! Hei! Ich verkündige den
Spiegel, die Verkehrtheit, das Paradox! Es soll meine andere große Arbeit für
die Menschheit werden. Auf den Spiegel kommt es an! Spiegel akzentuieren! Seid
eitel, turnet vor Spiegeln! Beäuget euch von vielen und allen Seiten, lasset
euch hin- und herschnappen! Steht still und lasst die Welt rasen, raset und
überholt die Welt! Lasst euch von realen Rudern treiben und von unsichtbaren
Mächten, werdet seekrank vor Anbetung des Unbekannten und irrsinnigem Lichte,
bauet Mühlen von Wasserrädern, berauscht euch und seid trocken, phantasiert und
seid zynisch, verliebt euch wider die Sitte und seid moralisch, seid aus dem
Norden und tragt den Süden in euch - dies sage ich, denn ich schreibe das
katechetische Buch unserer verrückten Nerven, dieser Nerven, die ich als
Nachkommen des Urwalds entdeckt habe!
    Ja, wir kamen vorwärts! Schon spürte ich es. Unsere Fahrt bekam plötzlich
