, der,
wie es schien, es sehr eilig hatte, und so befahl ich dem Sejjid, dass er sich
genau so verhalten solle, wie er es mir soeben vorgeschlagen habe. Als er hinaus
war, sprach Tsi:
    »Sir, ich habe Euch in aller Schnelligkeit dreierlei zu sagen, wovon das
Eine immer wichtiger als das Andere ist!«
    »Nun, was?« fragte ich, durch diese Einleitung wissbegierig gemacht.
    »Ich weiß nicht, ob Ihr wisst, dass die Mutter und der Oheim unserer Yin nach
Peking an den Kaiserhof berufen worden sind, um dort über unsere Shen befragt zu
werden. Sie sind mit den vortrefflichsten Botschaften ausgestattet worden und
haben sich beeilt, noch heut hier einzutreffen, um sie uns an dem Fest-und
Ehrentag der Menschlichkeit zu überbringen. Das ist das Eine.«
    »Wird man die Beiden heut noch sehen?« erkundigte ich mich.
    »Ja; doch später; beim letzten Tee, nicht gleich beim Abendmahle. Sodann:
Bitte, schaut mich an, ob ich vielleicht erröte!«
    »Ich sehe nichts, gratuliere aber doch, und zwar von ganzem, ganzem Herzen!«
    »Gratulieren? Wieso?«
    »Nun zur Verlobung!«
    Da errötete er nun doch, schlug die Hände zusammen und rief:
    »Erraten, wirklich erraten! Wie ist das möglich?«
    »Hm! Es wäre sogar eine große Kunst gewesen, es nicht zu erraten! Sie
erwarten doch nicht, dass ich viel schöne Worte sage, lieber Freund; Sie wissen,
wie gut ich es meine!«
    »Still, still! Je stiller Andere sind, desto lauter möchte ich jubeln. So
ein Glück, so ein Glück! Da ich nun endlich weiß, wer Sie sind, so weiß ich
auch, dass Sie mich verstehen. Millionen haben keine Ahnung davon, was es heißt,
dass in der Ehe Geist und Seele sich vereinen sollen, um Geist und Seele zu
befreien! Es war Alles so schön, so rein, so eigentümlich seltsam heut. Es kam
im Sonnenglanz, wie aus der höchsten Sternenwelt hernieder, jede Silbe, jedes
Wort, und auch Alles, was geschah! Waller deklamierte Ihr ganzes Gedicht. Er
kann sich nicht von ihm trennen. Es ist für ihn die Fahrt, die Leiter, mit deren
Hilfe er sich aus dem Irrtum an die Wahrheit rettete. Noch ist er nicht ganz
frei, doch hoffe ich, bis zur völligen Gesundung Alles fernhalten zu können, was
ihn zurückzuwerfen vermöchte. Er sprach so viel von Ihnen, den er nun nicht nur
achtet, sondern auch liebt. Dann fragte er, ob ein Geistlicher hier sei, und ich
musste ihm den
