 Tiere und Spassonkels brüllten mir nach:
    »Es lebe Knulleke!«
    Mir ist die ganze Welt einfach Wurscht - wenn ich zu Hause bin - bei Mir zu
Hause!
    Zu Hause ist es doch immer am besten - besonders wenn man nach langen
Irrfahrten wieder mal heimkehrt.
    Jetzt bleib ich aber vorläufig hier. Ich hab's ja nicht mehr nötig,
rumzubummeln.
    »Konnofolski, bring Mein hellgrünes Nashorn endgiltig in den Stall!«
    So sprach ich befehlend und stieg die Email-Stufen meiner blitzenden
Spottburg hinan.
    Alles klirrte und klapperte.
    »Knulleke! Hurrah!«
    Der gute Knulleke, der mir dieses drollige Heimatland geschenkt hat, soll
hoch leben - denn Ich lebe jetzt auch wieder hoch - höher - und am höchsten -
alle Tage und alle Nächte - bei Regen und bei Sonnenschein!
    Raset, Riesen!
    Raset, Riesen!
    Vorhang!
 
                                   Kirowátti
Kirowátti, ein mordsmässig großer Nebelfleck mit fünfzig Centralsonnen, wusste
nie, was er vor langer Weile anfangen sollte. Er hatte über alles genugsam
nachgedacht, hatte Alles gesehen, was in der Welt zu sehen war, und hatte das
Denken und Sehen allmählich dick bekommen.
    »Halt!« rief er da eines Abends, »ich weiß, was ich mache: ich male mir eine
Welt aus, die's noch nicht gibt - das ist ein ausgezeichneter Spaß!«
    Und er schuf sich ein Traumreich. Und von seiner Umgebung merkte er bald
nichts mehr. Ein feiner Spaß!
Die Herren waren außerordentlich liebenswürdig zu mir und ermahnten mich, mein
Versprechen nicht zu vergessen.
    »Bedenke stets,« sagte der King Ramses, »dass sich die Welt in unendlich
vielen Erscheinungsformen offenbart.«
    »Bedenke auch immer,« sagte der King Amenophis, »dass alle diese
Erscheinungsformen der Welt zu einander in Beziehung treten können - und Alles
immer noch reicher machen können - immer noch reicher - immer noch reicher!«
    »Bedenke auch,« sagte der King Tutmosis, »dass jedes Lebewesen ebenso
kompliziert ist wie die Welt.«
    »Und bedenke ganz besonders,« fügte der King Necho hinzu, »dass auch die
unendlich vielen Erscheinungsformen des einzelnen Lebewesens unter einander
ebenfalls in Beziehung treten können und dadurch das Leben des Einzelnen auch
immer noch reicher machen können - immer noch reicher.«
    »Überall sind die unendlichen Reihen!« sagte der General. »Und wer die
Grandiosität der Welt,« rief da der Oberpriester, »einmal ordentlich begriffen
hat - der wird an der grandiosen Vernünftigkeit dieser grandiosen Welt nicht
mehr zweifeln.«
    »Er wird,« sprach leise der Pyramideninspektor, »auch in aller Not und im
Angesichte des Todes immer mutig bleiben, da er nicht mehr zweifelt an jener
Welt
