 confessions d'un pauvre enfant ... enfant ... enfant ... d'un
pauvre enfant de la future -?«
    Endlich hatte Adam sie gefunden, diese »confessions« - und er las -:
                            Selbsttod des Dichters.
    »- Diese Stunde, da ich ausatmen will; da ich Alles von mir werfen will,
was mich an eine unzulängliche Welt bindet, an eine Welt voller Gemeinheit und
engster Bedingung - diese große Stunde schwillt an und wächst und dehnt sich zu
einer Ewigkeit. Noch einmal steigt Alles vor mir auf, was ich getan und was ich
nicht getan. Was ich nicht getan! das ist's! das ist's! Warum habe ich so
Vieles, so unzählbar Vieles nicht getan? Warum hatte ich es tun wollen? Es
drängt mich, einen Punkt zu finden, von dem aus ich hellstes, unverfälschtes
Licht empfange - der die verworrenen Zickzackwege, die ich im Suchen und
Schaffen gegangen bin, überstammt und harmonisch in sich gliedert. Oh! könnte
ich doch Alles in ein Wort zusammenfassen! Aber dieses eine Wort erinnerte mich,
selbst wenn ich es gefunden hätte, nur an eine unendliche Anzahl anderer Worte -
und so würde es mir als bedingtes Glied in der Kette keinen einzigen, letzten,
großen, absoluten Trost geben. Die Harpyen der nackten Wirklichkeit, der
lebendigen Lebensverlockung, sitzen mir immer noch auf den Fersen. Ja! Und hier
finde ich den Mut und vor Allem, denke ich, das Wort, das mich erklärt und mich
erlöst!. Zu Vieles und zu Großes - zu Gewaltiges und schrankenlos
Überirdisches, Übermenschliches hab' ich gewollt und in tausend glorreichen
Visionen und Stimmungen geahnt und gedacht ... Aber dass mir die gemeine Welt
mein Fühlen und Nachfühlen und feinstes Hineinfühlen in das Getriebe der Ideen
plump verleiden musste, indem sie mich zu dem Drange des Handwerkers erzog: das
Übermenschliche, Unsagbare mit den kargen Elementen, mit den lächerlich
notdürftigen Werkzeugen, die wir besitzen, festhalten und bannen zu wollen! Oh!
Wie noch in dieser meiner letzten, meiner heiligsten Stunde der Stachel der
Weltreize in meine zusammenschauernde Seele sticht! Fassen das Unfassbare! Oh!
Ich hatte eine Furcht vor der Übermittelung meiner reinsten Seelenkräfte an die
Strömungen freier, urgeborener Ideen! Ich hatte eine Furcht - denn die
Sclavenkette umschlotterte meine Füße, wenn ich in die Bezirke trat, wo die
Freiheit atmete und mit kosmischen Reizen um mich warb. Durchschaut - so bis
auf Kern und Axe hatte ich alles Irdische, alles irdisch Lockende und Blendende,
Betäubende und Werbende durchschaut - und doch warf mich immer und immer wieder
der Drang - die Selbsttäuschung in die Arme einer brutalen Selbstentfremdung.
Wie habe ich - nun
