 Stroh,
Wie ich's bei Kindern wahrgenommen.
Nun hört all und merkt, ob sie es tu':
Sie tut, tut's nicht, sie tut, tut's nicht, sie tut!
Wie oft ich maß, stets war das Ende gut.
Herr Walter von der Vogelweide (übersetzt bei Simrock, Altdeutsches Lesebuch
1854, p. 208).
200 ... corda hominum quos capiunt particulatim dividentes veluti pro remedio
devorant. Regino Chronicon ad ann 889 bei Pertz, Mon. I, 600.
201 ... Der ist sâlic der dri behûttet sîne gewate daz er nihet naccetne gange
usw. Predigt, mitgeteilt von J.v. Arx aus einem Pergamentblatt des XI.
Jahrhunderts und verbessert herausgegeben bei Hattemer, Denkmale etc. I, 326.
202 S. Grimm, Rechtsaltertümer, p. 723, s.v. Dachabdeckung.
203 Ungar baptizatus uxorem duxit, filios genuit. Ekkeh IV, casus S. Galli, c.
3.
204 Rüdiger Manesses Sammlung I, 87.
205 S. Grimm, Rechtsaltertümer, p. 726, s.v. Prellen.
206 S. lex Ripuariorum, cap. 57. Der auf solche Weise Freigelassene hieß homo
denariatus.
207 S. Ekkeh IV, casus S. Galli, cap. 10 bei Pertz, Mon. II, 135.
208 Wiewohl wir nicht hoffen, dass einer der Leser sich versucht fühle, Gunzos
pomphaftes Werk nachzuschlagen, sei doch der Ort angegeben, wo es zu finden. Es
steht in der gelehrten Benediktiner Martène et Durand collectio veterum
scriptor. et monumentor, Tom. I, 294 als Epistola Gunzonis ad Augienses fratres;
- ein geschichtlicher Beweis, dass auch vor Ehren-Götze und allen, die
heutigentages auf den Pfaden gelehrter Injurie selbstgefällig lächelnd
einherschreiten, tapfere Männer gelebt haben. Ähnliche Leistungen hat wohl
Baronius im Auge gehabt, da er das zehnte Jahrhundert ein »bleiernes« nannte.
Ein sachkundiges Urteil charakterisiert den Stil einiger Zeit- und
Gesinnungsgenossen von Gunzo als ein Latein, »dessen Grundfarbe durch die
gehäuften klassischen Floskeln und Schnörkel nicht verdeckt wird und in welchem
sie nur fremde Gedanken zu wiederholen wissen, wenn es ihnen überhaupt um
Gedanken zu tun ist.« S. Vogel, Raterinus von Verona I, 161.
209 Regula S. Benedicti, cap. 43: de his qui ad mensam tarde occurunt.
210 Schon die Lebensbeschreibung des heiligen Gallus (lib. II. cap. 34 bei
Pertz, Mon. II. 29) erwähnt die Sitte, dass unvorsätzliche Mörder mit schweren
Ketten, die oft aus dem eigenen Mordschwert geschmiedet wurden, oder mit
eisernen Ringen um den Leib oder die Arme belastet, Wallfahrten tun
