 geben, und sie wähnen, diesen Tausch bei solchen Frauen zu
finden, deren glutvolle Unersättlichkeit eine Bürgschaft unerschöpflichen
Gefühls zu geben scheint. Ein so strahlendes Wesen, meinen sie, müsse ein
verklärtes sein; aber mit nichten! eine solche feingeistige Vampyrnatur
verbrennt und verbraucht - zuerst den Andern, dann sich selbst. Die
mittelmäßigen Männer hüten sich vor ihnen; sie, die ewig Bedürftigen, wollen
immer haben; die Bessern unter Euch wollen auch geben. Nehmt Euch vor den
Faustinen in Acht! Es ist nicht mit ihnen auf gleichem Fuß zu leben! Es ist
immer die Geschichte vom Gott und der Semele - Nein! nicht vom Gott - vom Dämon.
 
    
