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will, fällt er auf die Erde -! -
    Unser Held war, als er fiel, in eben dem Grade verlegen, wie es Schwestern
und Brüder und Brüder und Schwestern waren, mit dem Unterschiede, der
Neuaufgenommene aus Ärger, die Aufnehmer und Aufnehmerinnen, die Aufnehmerinnen
und Aufnehmer - um nicht laut zu lachen. - Der Ritter allein blieb ernstaft.
»Hab' ich es dir nicht oft gesagt, Eldorado sei unter der Erde? - Nur unter der
Erde ist Eldorado!« sagte er seinem zur Erde gesunkenen Sohne.
    Nachdem sich die Grossmeisterin gesammelt hatte, redete sie ihn an:
    »Stehet auf! Diese Zeremonie ist ehrwürdig, so kleinlich sie auch aussieht.
Sind die Zeremonien überhaupt anders? Selten sind sie der Sache auf den Leib
gemacht, - und man muss ihnen nachhelfen, wenn sie ehrwürdig sein sollen. Die
gegenwärtige deutet an, dass die meisten Geheimnisse nichts weiter als ein
verdeckter leerer Raum sind: - Vorhänge, hinter denen nichts ist. Leider! der
Vorhang ist alles. Wer sie recht zu fassen gedenkt, fällt, sowie Leute, die nach
den Sternen sehen und den Boden vernachlässigen, auf dem sie wandeln.«
    Sie enthält die Warnung, sich nicht den Geheimnissen anzuvertrauen, wenn
gleich andere sich beredet haben, Euch hoch und teuer, ja teuer zu versichern:
man werde hier Schlüssel zu Himmel und Erde und dem gehofften Kanaan der Natur
finden. - Wir beide hatten Stühle und Ihr fielt zu Boden. Die meisten Menschen
glauben, dass das, was sie für ihr größtes Glück hatten, nicht von ihnen, sondern
von andern herkomme. Nicht also! von andern kommt nicht nur unser größtes,
sondern all unser Unglück -
    Sie lehrt, dass man auch ohne blankes Eis fallen kann. Viele brachen in ihrem
Zimmer physisch und moralisch Arm und Bein.
    Sie lehrt, dass man so leicht fallen als aufstehen kann, und dass, wer da
steht, wohl zusehe, dass er nicht falle. - Alles ist ein Grab, sagt ein
geistreicher Dichter, und die Brautkammer ist nur ein höheres Stockwerk über dem
Grabe; der prächtigste Speisesaal ist seine Vorkammer. - Unsere gestrengen
Gesetze machen den Menschen oft schlecht, um ihn strafen zu können, und befinden
sich im geheimen Dienste des Despotismus, obgleich die Gesetzhanbhaber
behaupten, sie wären die trostreichen Mittler zwischen Volk und Oberhaupt. - Sie
befehlen, was sich von selbst versteht, wollen Naturgesetze durch Strafen
verstärken, positive Gesetze der Natur unterschieben; sie befehlen - was
Putzmacherinnen und Modehändler weit besser bewirken könnten, wenn man sich die
Mühe nähme, diese Menschen unvermerkt in Staatsdienst zu nehmen. - »Die
Generalpächter halten den Staat,« sagte Fleury. »Freilich,«
