, und dem Untertan ungleich
größeren Vorteil verschaffen: wie ich hingegen nie ohne innerliche Erschütterung
einen sonst guten Mann - im Durchschnitte genommen! - mit Ernst behaupten hören
konnte, dass ein Bauer nichts mehr als gesunde Hände und Füße und zwei Löcher
brauche, eins zum essen, das andre zum - d.i. ein instrumentum rusticum sei.
Desto erfreulicher ist es, dass das Beispiel des Oberhauptes es vielleicht noch
in unserm Menschenalter dahin bringen wird, dass sich jeder einer solchen vom
Eigennutze gestimmten Denkungsart schämt. - Izt, bei einem so guten Anschein
solltest du leben, Belphegor! so würde dich die gute Hoffnung vor der
Misantropie bewahren!
3 Die gute Akante hat freilich eine ganz ärgerliche Chronologie, dass man dem
kunsterfahrnen Medardus sein öftres Kopfschütteln nicht übel deuten darf.
4 Eine ungeheure Menge gesammelter Dünste, die die im Texte beschriebenen
Wirkungen, nach dem Berichte der Zeitungsschreiber, tun soll.
5 We Shall sit heavy on ty Soul to-morrow.
                                                                        Shakesp.
6 If it be cruelty, yet tere's metod in't - könnte man vielleicht von den
heutigen Kriegen sagen.
7 Die Dialektik, oder Disputirkunst.
8 Der Kaiser.
9 Dies war vermutlich einer von den Königen, die mit aller Gewalt eine weiße
Gesandschaft aus dem Norden haben wollten.
10 Eine von den mahomedanischen Sekten.
11 Bei den Mahometanern dasjenige, was bei den Katholiken die Tradition ist.
12 Das höchste Wesen.
13 Ludwig des 14.
14 Unter Illusion versteht der gute Alte wahrscheinlicher Weise die Meinungen,
die nicht mit einer solchen Strenge bewiesen werden können, dass gar kein Zweifel
mehr übrig bleibt, sondern wo im Grunde allemal der ausschlagende Grad
Überzeugung angenommen, und nicht durch die Beweise allein gewirkt wird; und in
diesem Falle wäre im Grunde die ganze Philosophie Illusion. Alle Meinungen, die
jemals von Philosophen erdacht sind, oder künftig erdacht werden, sind nichts
als verschiedene Vorstellungsarten von den Dingen: die Dinge selbst kennt
niemand; z.B. den Lauf der Welt stellen sich einige als die Wirkung eines
blinden Zufalls, andre als die Folge einer festgeketteten Notwendigkeit, eines
Fatums, andre als die abgezweckte Anordnung einer nach Plan und Absicht
handelnden Vorsicht vor: jede unter diesen Vorstellungsarten hat Gründe für
sich, aber keine so viele, dass sie die Beweise der übrigen und alle Zweifel ganz
vernichtete: es sind Vorstellungen von dem Laufe der Welt, aus verschiedenen
Gesichtspunkten genommen: wer nun unter diesen eine für die einzige wahre hält,
der setzt dem Gewichte ihrer Gründe etwas wissentlich oder unwissentlich hinzu -
welches meistenteils unsre Leidenschaften und Ideen ohne unser Bewusstsein tun
- und illudirt sich, in so fern dieses zur Überzeugung ausschlagende Etwas
nicht die reine Wirkung ist. Glauben kann man in
