 que cela ne se peut exprimer qu'en respondant: parceque c'etoit luy,
parceque c'etoit moy.« Die Freundschaft ist Eine Seelein zwei Leibern,
sagt-nicht der schwärmerische Plato, sondern der gründliche, der tiefsinnige,
der kalte Aristoteles; und von allem, was dieser große Mann gesagt hat, macht
nichts seinem Herzen mehr Ehre als dies.
35 Wir finden den nämlichen Gedanken unter dem nämlichen Bilde in einem vor
kurzem ans Licht getretenen wunderbaren Buche, welches seinem Verfasser
vielleicht im Jahre 2440 mehr Ehre, als im Jahre 1772 Nutzen bringen wird.
Dieses ungefähre Zusammentreffen wird, wie wir hoffen, dem guten Danischmend
nicht zur Sünde angerechnet werden. Der ehrliche Träumer, dessen wir erwähnten,
mag wohl ein wenig mehr schwarze Galle in seinem Blute haben, als ein Mann, dem
seine Ruhe lieb ist, sich wünschen soll. Aber es ist doch immer schwer, einem
Menschen nicht gut zu sein, der seine Mitgeschöpfe so lieb hat, dass ihn weder
Bastille noch Bicetre abhalten kann, alles heraus zu sagen was er auf dem Herzen
hat. - Der Leser beliebe nie zu vergessen, dass diese Anmerkung, so wie dieses
ganze Werk, im Jahre 1771 und 72 geschrieben ist.
36 Chun, der Mitregent und Nachfolger des guten Kaisers Yao. Siehe Dü Haldes
Beschreibung des sinesischen Reichs I.T.S. 263 der deutschen Übersetzung. Im
übrigen ist nicht zu bergen, dass die Geschichte der sinesischen Kaiser Yao und
Chun, allem Ansehen nach, nicht mehr historische Wahrheit hat, als die
Geschichte des scheschianischen Königs Tifan.
37 »Die vollkommensten Gesetze«, sagte Sokrates, »sind diejenigen, welche man
nicht ungestraft übertreten kann, weil sie uns durch die natürlichen und
unvermeidlichen Folgen ihrer Übertretung bestrafen«; und er beweiset dem
Sophisten Antiphon, dass die Gesetze der Natur, oder, welches eben so viel sei,
die allgemeinen Gesetze Gottes, diese unterscheidende Eigenschaft haben. Siehe
Xenophons Charakter und merkwürdige Reden des Sokrates B. IV. Die Gesetze der
Natur und des gesellschaftlichen Lebens sind die Regel der Könige, von welcher
sie niemals ungestraft abweichen können. Die ganze allgemeine Staatsgeschichte
ist ein Kommentarius über diese große Wahrheit; und ohne weit in die alten
Zeiten zurück zu gehen, wird uns zum Exempel das Leben eines Philipps II. und
Ludwigs XIV., der tragische Tod Karls I. von England, und der Fall seines Sohnes
Jakobs II. Beispiele genug darstellen, sie zu erläutern und zu bestärken.
38 In der Tat fällt das Ungereimte in dem Verhältnis der Kräfte eines einzelnen
Menschen, gegen die ungeheure Unternehmung allen Unbilden und Fehden in der Welt
steuern zu wollen, einem jeden in die Augen. Und gleichwohl ist nichts
wahrscheinlicher
