Mann – –
Zoroaster –
Hermes –
Pytagoras –
Die Pytagoräer waren grosse Zahlenlehrer. Wenn man, wegen der Affektionen und Verhältnisse der Zahlen zu Dingen, die Dinge selbst für Zahlen nehmen will, gibt der Orden sichere Fingerzeige. – Der Herr kennt die Seinen.
drei Vorhänge!
Farbensprache –
Die Federn und Pelze der Tiere entalten Buchstaben, die man lesen kann wie gedruckte Schrift. – Auch auf Blumen, Kräutern und Gewächsen ist göttliche Handschrift. – In diesem Sinne hat Gott selbst geschrieben und ist wirklich Schriftsteller. Es gab einen im Orden bekannten Gärtner, der von seinen Tulpen, Nelken u.s.w., die, nachdem sie ihm viel oder wenig zu sagen hatten, sich viel oder wenig veränderten, Dinge las.
Ein Vorhang!
Geheime Aufschlüsse über P h y s i o g n o m i e .
Die Farben sagen Du, Ihr, Sie (um deutsch zu reden) zum Auge und zum Herzen.
Warum sich alle Völker ihren Gott als M a n n gedacht haben, und ihre Opfer in der Regel m ä n n l i c h e n G e s c h l e c h t s waren?
Aus Feuchtigkeit entsteht alles, die Welt, der Mensch. Gemeinhin fängt die Naturwirkung mit Feuchtigkeit an und hört mit Feuer auf; – mit Auflösung an, mit Verhärtung auf. Der Geist schwebte auf den Wassern, soll, wie man sagt, heissen: ein starker Wind trocknete die Erde, sonderte wasser und Erde ab. Im W i n d e liegt ein grosses geheimnis – du hörst sein Sausen wohl, weisst aber nicht, von wannen er kommt, noch wohin er fährt. Glaubt man nicht, wenn man von irdischen Dingen redet, wie will man glauben, wenn von himmlischen gehandelt wird? Wer Ohren hat zu hören, der höre! – Das Buch der Weisheit wird zu den apokryphischen Büchern gezählt. – Selig sind, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen. Alles Flüchtige, unsichtbar Wirkende hiess bei den Alten Geist. – Teilbar ist nicht das, was der Gedanke trennt, sondern was wirklich durch Elemente aufgelöst werden kann. So wie ein Licht ein anderes anzündet, ohne dadurch aufzuhören ein Licht zu sein, so teilt der Naturgeist sich mit. – Der Magnet teilt dem Eisen seine Kraft mit, und was die Sonne bescheint, glänzt wie die Sonne, wie z.B. Moses Antlitz, als er vom Berge kam.
Warm, kalt, feucht, trocken sind die vier profanen Elemente, aus denen jedes Dinges Temperament besteht: Feuer, Luft, wasser, Erde. (Die Chinesen rechnen Holz zu den Elementen.) Es sollten s i e b e n sein, und es sind auch s i e b e n .
Wir wollen in die Zukunft sehen. – Man blicke z u v o r zurück, und d a n n vorwärts!
Ist unser Ich durchaus isolirt? In der Regel verbirgt die natur uns den ersten unvollkommenen Zustand unserer Existenz und macht uns unfähig, uns der ersten Lebenserfahrungen zu erinnern; doch gibt es Ausnahmen. – Es gibt Menschen im Orden, die ihr voriges Ich, ihre Vorexistenz, auf ein Haar kennen; – sie haben nicht aus Lete getrunken.
Prophetische Gaben wirken vorwärts und rückwärts.
Tiefe Lehren von Vertauschung der Seelen; auch werden sie zuweilen vergriffen. Im ganzen Jahrhundert kommt kaum Eine hervor, die es wert ist, Seele zu sein.
Für und wider das Leben, für und wider den Tod.
Alles verhängt.
Ich will mit R a n d g l o s s e n , mit einem Anhange von Lebensregeln, schliessen.
Was jener Reisende an verschiedenen Orten fand, trifft man oft in einer Stadt an. – So viele Metusalems, so viele Arten, sein Leben auf siebenzig Jahre, und, wenn es hoch kommt, auf achtzig zu bringen. Der schreibt es dem wasser, der dem Wein, der dem warmen, der dem kalten Klima, der starken, der schwachen Nerven, der dem heftigen, der dem sanften Charakter, dieser der Ruhe, jener der Unruhe zu; und am Ende liegt es in der Naturanlage des Menschen, die durch Mässigkeit an Leib und Seele befördert wird. Ueberfluss entkräftet, Weichlichkeit macht stumpf, und nicht jede Brille ist den Augen angemessen. – Heraldicus senior wusste befleckte und zerrissene Kleider auszubessern, zu reinigen und umzukehren; unsere ärzte mit dem Seelenkleide nicht also. – Systeme und Monarchien sind einander so ähnlich, wie Monarchen und Systematiker. Einfachheit und Kunst, das Reine vom Unreinen, den Segen vom Fluch, das Licht von Finsterniss zu scheiden, ist der Gipfel der Arzneikunst. Nicht in den ersten Dauungswegen, in das Wesen des Menschen, in seinen Geist muss der Arzt wirken, und widrige Dinge durch einen Mittler verbinden, wie Leib und Geist durch die Seele. Mein Hausmittel zum langen Leben ist: Fange wenig an und tue viel; geniesse heute so, dass du morgen zum Genusse nicht unfähig wirst; geniesse geistig oder durch die Einbildungskraft, da schadet z u v i e l so leicht nicht. Lerne Widersprüche auch von denen ertragen, die erst deiner Meinung waren und aus Nebenabsichten zurücktraten. Gehe langsam, allein sicher, – Geduld ist nicht Abspannung; sie kann die höchste Anstrengung werden. Je weniger Bedürfnisse, desto mehr Genuss; ein Diamant von vorzüglicher Grösse