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. 18 bei Pertz, Mon. II, 374. 160 Der erwähnte Smaragd befindet sich noch im Kirchenschatz der Pfarrkirche Mittelzell auf Reichenau. Er hat das Schicksal der berühmten Smaragdschüssel von Genua geteilt, die als sacro catino für das unschätzbare Palladium der Stadt galt und in den Napoleonischen Kriegen als solches nach Paris abgeführt ward, wo die Untersuchungskommission des französischen Instituts (1809) sie für einen gefärbten Glasfluss erkannte; – ein Mangel an Romantik, der die Zurückgabe des Beutestücks an die Genuesen "wesentlich erleichterte". Es war sehr zweckmässig, ein solches Schau- und Prachtstück im Kirchenschatz zu haben, um im Fall der Not ein namhaftes Anlehen darauf aufnehmen zu können. 161 Erat tunc inter nostrates frater quidam simplicissimus et fatuus, cujus dicta et facta saepe ridebantur, nomine Heribaldus... Ekkeh casus S. Galli, cap. 3. 162 ... "enimvero, ait ille, fugiat, qui velit; ego quidem, quia corium meum ad calceos camerarius hoc anno non dedit, nusquam fugiam!" Ekkeh. 1. c. 163 Fabricantur spicula, piltris loricae fiunt, fundibula plectuntur, tabulis compactis et wannis scuta simulantur, sparrones et fustes acute focis praedurantur. Ekkeh. 1. c. 164 Aeneis VII, 631 u. ff. 165 ... equitans vir dei, vita Liutger. bei pertz, Mon. I, 412. 166 Ausführlich und sich gegenseitig ergänzend beschrieben bei Ekkeh IV. casus S. Galli, cap. 3 und den Biographen der heiligen Wiborad (s. Note 40) namentlich, bei Hepidan. vita Wiboradae, cap. VI, 24 (acta sanctor. Mai. I, 305). 167 ... "locum enim, quem contra versutias antiqui hostis pugnatura elegi, Deo juvante, spiritu redeunte ad eum qui dedit illum, etiam corpore tegam!" Hepidan 1. c., p. 304. 168 ... quasi canem audierat mussitantem... et intelQuam bene tibi miser contigit nunc mussitanti et grunnienti post gloriosas voces illas, quas in coelis habueras?" Ekkeh. IV. casus S. Galli, cap. 3. bei Pertz, Mon. II, 98. 169 Regula S. Benedicti, cap. 53: de hospitibus suscipiendis. 170 ... Augustaque diu obsessa precibus Uodalrici episcopi, sanctissimi quidem inter omnes tunc temporis viri, repulsi... Ekkeh. casus S. Galli, cap. 3. 171 S. Grimm, Deutsche Mytologie, p. 269. 172 Schon unter Karl dem Grossen bestand lebhafter Handelsverkehr mit Slaven und Awaren (Capitulare von 803 bei Pertz, Mon. III. 133) und die nordischen Teile des Reichs verschafften sich die Produkte des Südens. Ermoldus Nigellus († 836) in seinen weinerlichen Gedichten nennt friesische Kaufleute als Ankäufer des elsassischen Weines, den sie auf dem Rhein fortführten. Auch am mittleren Neckar waren dieselben wohlbekannt. S. Stälin, Wirtemberg. geschichte I, 402. 173 ... In einer Kirchen war ein Abgott, Triglaff geheissen, und neben dem hingen viel Waffen und Harnisch, so sie im Kriege erworben und dem Abgotte geschenket hatten, und güldene und silberne Becher, und zukhünfftige Dinck erfharen und daraus die Edelen pflagen zu hohen Festen zu trinken; auch grosse Urochssenhörner in silber gefasst und Trommeten zum Kriege, schwerter und dolche und ander köstlich Zeug und Geräte, das hübsch und kunstreich von Arbeit und zu der Götzen geschmuck bescheret war ... Und der Götze Triglaff war von Golde und hatte drei Köpfe, davon er auch so genennet ist worden, denn triglafi auf wendisch heissen drei köpfe, damit sie haben bedeuten wollen, dass er ein Gott were über himmel, erde und helle. Den nahm Sant Otto mit sich wegk, und schickte ihn dem Papst Honorio zu einem triumpff und zu einer Anzeigung der Pommern Bekehrung. Tomas Kantzow, Pomerania oder Ursprunck, Alteit und Geschicht der Völcker und land Pommern, Cassuben, Wenden, Stettin, Rhügen (ed. Kosegarten), p. 107. 174 ... fatuitatis monstrum ubi sentiunt, omnes illi risibiles parcunt. Ekkeh. casus S. Gall., c. 3. 175 ... nam cum quidam illorum ascia vibrata unum retinaculorum succideret, Heribaldus inter eos jam domestice versatus "Sine inquit, vir bone, quid vis vero, ut nos, postquam abieritis, bibamus?" Ekkeh. 1. cit. 176 S. Ekkehards Erzählung bei Pertz, Mon. II, 104. 177 Postquam vero mero incaluerant, horridissime diis suis omnes vociferabant ... 1. c. Das Lied mag sich auf Attilas Abenteuer mit der Prinzessin Honoria, Schwester des Kaiser Valentinian, beziehen, die aus Rache dafür, dass sie wegen unstandesgemässer Neigung zu ihrem Kämmerer Eugenius ins Kloster gesteckt worden, den Barbarenmonarchen durch Übersendung eines Ringes anflehte, sie als seine Verlobte und Gattin heimzuführen. S. Gibbon, geschichte des röm. Weltreichs, cap. 35. 178 ... et effusa laetitia saltant coram principibus. Ekkeh. IV, 1. cit. 179 Cambutta, scottica vox, baculum significans. Nach dem tod des heiligen Columban wurde dem heiligen Gallus dessen Cambutta als Andenken überbracht. S. vita Sancti Galli bei Pertz, Mon. II, 14, und J.v. Arx, Anmerkung. Man irrt wohl schwerlich, wenn man sich eine solche Cambutta weniger elegant denn