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Pour une mère tendre
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Que ce spectacle a des douceurs."
"Gerade bei den leidenschaftlichsten Scenen braucht G l u c k den Griechischen Accent am häufigsten; und er hat gewiss zur starken wirkung derselben nicht wenig beigetragen." "Zum Beispiel noch die berühmte Scene der Reue Agamemnons:
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O toi l'objet le plus aimable,
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Que | tant de ver|tus font chérir,
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Par|donne à ton | père cou|pable
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En faveur de | son repen|tir."
"Man muss die Melodie hören, um zu fühlen, wie der Kretische Fuss hier das Herz angreift! einmal, wo der gewaltige M o l o s s o s darauf folgt; und dann, wie er doppelt hinter einander gleichsam schluchzt."
"Und den eben so berühmten Abschied der Iphigenia:
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Adieu! conservez dans votre ame
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Le souvenir de notre ardeur;
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Et qu'une si parfaite flamme
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Vive du moins dans votre coeur.
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N'oubliez pas, qu Iphigénie,
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Digne d'un moins funeste sort,
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Pour vous seul chérissoit la vie
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Et vous aima jusqu' à la mort."
"Der v i e r t e P a i o n ∪ ∪ ∪ –, der Fuss heftiger leidenschaft, herrscht hier durchaus; er kommt nicht weniger als zehnmal vor, und nach der gewöhnlichen Aussprache kaum ein einziges mal, bei Qu'une si parfaite. Die sogenannte gute Taktzeit mildert die Kürzen, dass das Fremde nicht auffällt. Am mehrsten greift der C h o r i a m b o s mit dem v i e r t e n P a i o n vereinigt das Herz an bei
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digne d'un moins funeste sort,
G l u c k verstärkt ihren Ausdruck noch durch die Begleitung der Melodie in Oktaven."
"In der dann folgenden Arie des wütenden Achilles braucht er den heftigsten unter allen, den P r o k e l e u s m a t i k o s , ∪ ∪ ∪ ∪, bei, den Worten
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Et | si dans ce dés|ordre extrême
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Votre père offert à mes coups
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Frappé tomb|e et périt lui même, u. so weiter."
"Der B a k c h i o s Frappé tombe schlägt ein, recht wie ein Wetterstrahl."
"G l u c k hat schwerlich den Rhytmus der Griechischen Dichter in ihren Werken studirt, und dieser war also blosser Instinkt seines göttlichen Genies. Man kann wohl sagen, dass er der Französischen Sprache zuerst eigentlichen lyrischen Accent, Tanz und Beine gegeben hat. Die reizende Neuheit entzückte; kein Mensch beschwerte sich darüber; man konnte nicht müde werden, das Wunder anzustaunen."
H i l d e g a r d sagte L o c k m a n n e n warmen herzlichen Dank für seinen neuen Unterricht; und gestand ihm mit der lebhaftesten Freude, dass sie den eigentümlichen Reiz Gluckischer Musik nie so klar erkannt habe. Sie fügte hinzu:
"Warum vereinigte sich statt B a i l l i ' s d e R o u l e t nicht einer von unsern Deutschen klassischen dramatischen Dichtern mit dem grossen Meister! und warum trieb und lockte und reizte nicht beide J o s e p h oder F r i e d e r i c h , K a r l T h e o d o r , oder ein Nachkömmling von dem A u g u s t u s d e r H a s s i s c h e n M u s e , ein unsterbliches vaterländisches Werk der höchsten Kunst hervorzubringen, weswegen uns die drei stolzen Nazionen, bei denen H a s s e , G l u c k und H ä n d e l Epoche machten, beneiden würden!"
L o c k m a n n antwortete:
"G l u c k trägt lange diesen Gedanken mit sich
herum, und es ist seine liebste Beschäftigung, auf die treffendsten Melodien und Harmonien zu K l o p s t o c k s H e r m a n n s S c h l a c h t zu sinnen. In seiner Phantasie sind die mehrsten Gesänge schon ausgearbeitet, und er singt sie zuweilen am Klavier, obgleich noch keine Note davon aufgeschrieben ist. M i l l i c o , der ihn, wie S a l i e r i , und mancher berühmte Meister, mit dem ich mich über ihn unterhalten habe, für das grösste musikalische dramatische Genie hält, das je gelebt hat, und über alle seine Neapolitaner setzt, sprach mit mir darüber noch voll Entzücken; und sagte, die Italiänische Nazion würde nichts, weder