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dem Veribeni, zur Vergeltung seiner treuen Dienste, alle Geschenke einer kaiserlichen Freigebigkeit an. Nein, sagte er, was ich getan habe, wird seinen Belohner finden, ich werde frölich sterben, der Gröste der Menschen hat die Wahrheit erkannt. Aber niemand muss mich verdächtigen, dass ich zeitliche Absichten gehabt habe. Diese einzige Bitte bleibt mir: nimm, durchlauchtigste Nuschirwani, diese einfältige Erzählung der letzten Stunden deines verklärten Vaters an, sie ist sein letztes Vermächtniss. Veribeni begab sich in eine Einsamkeit, sein Wunsch wurde erfüllt, er starb bald hernach ohne Freunde, ohne Zeugen, ohne menschlichen Trost; aber derjenige blieb bei ihm, der in Ewigkeit keine Tränen in die Augen seiner Geliebten kommen lässt.

Fussnoten

1 Nach der Strenge des Korans sollten keine Gemählde bei den Mosiemim Platz haben. Aber die Mahlerei hat zu allen zeiten im Morgenland eine Ausnahme genossen. Ich habe beim Ritter Sloane alle Grossen des Hofes von Indostan, und den Aureng Zeb von einem persischen Mahler geschildert gesehen; die Arbeit war vom grössten Fleisse, nur zu flach, und ohne genugsamen Schatten. 2 Artaxerxes, der erste der Sassaniden, die auf die Parten folgeten. 3 Bizarro. 4 So hiessen die Morgenländer den Tschengis und den Timur, sie verstunden dadurch das Gestirn, dar eben zu derselben Zeit alles beherrschte. 5 Der Titel des ersten Ministers. 6 Des ersten Menschen in der fabelhaften geschichte von Persien. Er soll etliche hundert Jahre geherrscht haben. 7 Grossvezier. 8 Karl Martel und beide Pipine. 9 Harun hatte ihm seine geliebte Schwester Abassai vermählt, aber ihm den Gebrauch der Rechte untersagt, die die Ehe gibt. 10 Eroberers. Die sieghaften Sultane fügen ihn ihren Titeln bei. 11 Einer eigenen Meschid, die nur derjenige Sultan erbauen darf, der die grenzen des Reiches erweitert hat. 12 Die heute zu Tage mächtigen Scheiken. 13 Dieses sagte noch Della Valla vom ersten Abbas. 14 Zeilon. 15 Noch Schach Nadir hat der englischen Gesellschaft die zu Asterabad von den Aufrührern geraubten Güter ersetzt. 16 Rahdar Della Valle T. VI. 17 Aus den Gesandschaften des Contarini und Barbaro an den Usong. 18 Bizarro. 19 Tiberius, Hadrianus, Abas waren gefährliche Fürsten für ihre Höflinge und für die Grossen, dabei aber gute und nützliche Regenten für das Reich. 20 Artaxerxes mit der lagen Hand. 21 Das Geschenknehmen ist der grosse Fehler, und der Untergang aller morgenländischen Staatsverfassungen. 22 Diese Tyul sind einer der grössten Saaatsfehler in Persien. Chardin T. VI. 23 Das haben Usongs Nachfolger getan. 24 Den grossen gefüllten wohlriechenden Jasmin. 25 Chardin T. VI. 26 Wie da, wo die Intendans besiegelte Briefe in ihrer Gewalt haben. 27 In dieser Traurigkeit hat Abas der Grosse seine letzten Jahre hingelegt.