verwandte Wortart mit a und ihre Bedeutung mit /»bezeichne, so heisst die Aufgabe: a : b = c: X.
S Um diese Aufgabe unter obige matematische Form zu bringen, müsste das gegebene Wort ,i, dessen eigene Bedeutung b und die Metapher rsein, für welche man nun eine Vorstellung X zu suchen hätte.
Ich bin nicht der erste, der diese Vergleichung macht. Der Verfasser der geschichte der Aufklärung sagt: Die geschichte der Aufklärung ist geschichte des atmosphärischen himmels. S. Journal für Aufklärung, Bd. I. St. i, S. 73-
Und wirklich haben es einige so gebraucht. S. weiter unten die Belege zur dreizehnten Bedeutung des Worts Aufklärung.
Der Umfang der Aufklärung ist in der Tat sehr gross, denn er ist dein ganzen Erkenntnis- und Wirkungskreis der Menschen gleich; und bei jedem einzelnen Menschen sollte er so gross sein, als sein Erkenntnis- und Wirkungskreis ist. Fischer, im Journal für Aufklärung, Bd. I, St. I, S. 43.
Wenn also in der Folge Eberhards Magazin angeführt werden soll, wird statt dessen bloss li, wenn Knigge über den Umgang, bloss R. gesetzt, usw.
13 A., St. I, S. 31. Die Aufklärung bezieht sich nicht sowohl auf die Form, »als auf die Materie unseres Denkens, d. i. auf unsere Begriffe«. - Das klingt so, als wenn die Materie unseres Denkens und unserer Begriffe einerlei wären. Ich glaubte, man könnte und müsste bei jedem Begriff die Materie und Form unterscheiden; und meiner Vorstellung nach gehört die klarheit, welche unseren Begriffen durch die Aufklärung gegeben werden soll, zu den formellen Vollkommenheiten derselben.
20 Als St. Germain die französische Armee verliess, sagte der Herzog Ferdinand: Nun bin ich 30,000 Mann starker..- Wahrscheinlich ist unter den hier angeführten Unglücklichen auch ein wichtiger Mann gewesen, der die Summe so angeschwellt hat.
30 Wenn man nicht mit Worten spielen will, so kann man einen Mann, ein Volk, ein Jahrhundert nur dann erst aufgeklart nennen, wenn bei ihm der gesunde Verstand (vernünftige Erkenntnis) ein auffallend wirksames Übergewicht über Irrtümer und Volksmeinungen hat und wenn bei ihm berichtigte Begriffe oder wenigstens unbefangener Untersuchungsgeist über diejenigen gegenstand herrscht, welche für die Menschheit und ihr wahres Wohl die wichtigsten sind. Arnahhea, St. I., S. 5.
36 Zur Erläuterung dieses Satzes sagt der Verfasser: »So wahre Wahrheiten das Einmaleins entält: kein Mensch wird diese richtigen Begriffe Aufklärung nennen... - Aber warum nicht? Wenn diese und ähnliche Wahrheiten nicht zur Aufklärung gehören, so folgt daraus, dass ein Mensch würde aufgeklärt sein können, ohne diese richtigen Begriffe zu besitzen; und das glaube ich nicht. Zudem haben diese richtigen Begriffe ja ebenfalls Bezug auf des Menschen Bedürfnisse und Glückseligkeit. Vielleicht, nach Herrn P. Vorstellung, einen entfernteren als manche andere Kenntnisse, aber doch Bezug. - Doch ich wollte ja hier bloss anführen, nicht widerlegen.
38 Gleich als ob der Verstand des Menschen aus verschiedenen Gemächern bestände und es bloss auf das Belieben der Volkslehrer ankäme, in welche von diesen Gemächern sie Licht bringen und welche sie finster lassen wollten!
39 Deren Zweck auch erreicht zu sein scheint, wenn die gläubigen Bekenner derselben nur hie und da einen Brocken davon auswendig lernen?
47 Man denke darunter, was man will, so kann man sie doch nicht anders als sukzessiv denken, denn der Fall Sauls in der Apostelgeschichte ist einzig.
76 Aufklärung in diesem Sinn ist, wie jedermann erkennen muss, nichts mehr und nichts weniger, als was man seit undenklichen zeiten Belehrung und Unterricht genannt hat; und unter diesem Namen ist das Ding niemandem anstössig gewesen, es wäre denn dem Prediger des blinden Glaubens und des blinden Gehorsams. Aufklärer, nach dieser Bedeutung, heisst also gar nichts anderes, als das, was man da, wo man nicht die Absicht hat, zu schimpfen oder zu spotten, Lehrer nennt. Denn es muss ja jedes Lehrers Absicht sein, den Verstand seines Lehrlings zu entwickeln, dessen Denkkraft in Tätigkeit zu setzen, dessen vernünftige Erkenntnis zu befördern und überall dahin zu sehen, dass er von allen Gegenständen seines jedesmaligen Erkenntniskreises klare Begriffe erhalte. Hat der Lehrer diese Absicht nicht, ist er also kein Aufklärer - nun so ist er ein elender Vorbeter. D. V.
82 Nach dem, was ich im vorigen gesagt habe, fallt es in die Augen, dass dieses ein sehr missliches Beförderungsmittel der Aufklärung ist. Denn da das Denken eine Handlung ist, die nicht in des anderen Sinne fällt, da die Worte sehr unsichere Zeichen unserer Gedanken sind, so ist jeder Erklärer fremder Worte beständig in Gefahr, seine Meinung für Tatsache auszugeben, mitin zu täuschen, anstatt aufzuklären.
103 So hat der gegenwärtige Papst auch die altmodische päpstliche Krone in eine neue geschmackvollere Form umarbeiten lassen. D. H.
Anonym
Noch ein Aufsatz über Pressefreiheit und Zensur, mit Beziehung auf das deutsche Staatsrecht
Der höchste Zweck des Menschen besteht unstreitig in der Vervollkommnung, der Ausbildung und dem richtigen Gebrauch aller ihm von der natur erteilten Kräfte. Sein schönstes Kleinod ist die Vernunft; sie allein erhebt ihn über den untergeordneten teil der Schöpfung; sie allein lehrt ihn den durch ihn beabsichtigten Zweck der Gotteit näher erkennen; sie allein macht ihn besser und folglich auch glücklicher. Nichts ist seiner daher würdiger,