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sich mit einer Dame unterhielt; – "sagt lieber, wie es mit der Insel steht und ob ich irgend wen von den Unseren hier in Helena finden kann."

"Nunu, Meister Brummbär," rief die witwe beleidigt – "ich dächte doch, man hätte oben im Norden nicht a l l e Artigkeit verlieren sollen und könnte wenigstens 'guten Tag' sagen, wenn man zu anderen Leuten ins Haus käme. – Ich bin auch mein Lebenlang in der Welt herumgekommen und kein Gelbschnabel mehr, dass ich mich von jedem hergelaufenen Narren brauche anfahren zu lassen. Aber ich weiss schonmein Seliger hatte RechtLouise, sagte er, – Du bist –"

"Eine liebe, prächtige Frau," unterbrach sie, ihr freundlich die Hand entgegenstreckend, Bill, denn er kannte Mrs. Breidelford zu gut, um nicht zu wissen, dass er eben im Begriff gewesen sei, es auf immer mit ihr zu verderben. "Ich sollte doch denken, Ihr hättet Zeit genug gehabt, den rauhen Bill kennen zu lernen. Er gehört allerdings nicht zu den Feinsten, aber er meint's nicht so böse. Also, meine schöne Mrs. Breidelford, wie steht's hier im Territorium? Was macht der kapitän und die Bande, und könnte ich ein paar der Burschen hier in Helena findenwenn ich ihre hülfe brauchen sollte?"

"Zehn für einen, Bill," rief da plötzlich eine stimme vom obern rand der Treppe – "zehn für einenwie geht's, alter Junge? Bringst Du Beute? Nun die kommt uns gelegen, besonders wenn sie der Mühe wert ist."

"Blackfootso wahr ich lebe," jubelte der Steuermann der Schildkröteund sprang fröhlich zur Treppe – "Du kommst wie gerufen und kannst mir helfen, einen alten Narren von Helena wegzubringen, der es sich nun einmal in den Kopf gesetzt zu haben scheint, hier zu verkaufen. Die Ladung ist nicht bedeutend, aber er führt wenigstens zehntausend Dollar in baarem Golde bei sich und geht, wenn er seinen Kram hier losschlägt, auf das erste beste Dampfboot und uns aus dem Netz."

"Alle Wetter, das soll er bleiben lassen," rief Blackfoot "aber kommt herauf, das besprechen wir oben besser."

"Jaich weiss nicht, ob ich's wagen darf," sagte lächelnd der Steuermann und blickte sich nach Mrs. Breidelford um – "unsere liebenswürdige Wirtin –"

"Ach geht zum Teufel mit Eurer Liebenswürdigkeit," zürnte die noch immer nicht ganz zufrieden Gestellte – "hinterher könnt Ihr schöne Worte machen. – Doch geht hinauf; – Blackfoot weiss oben Hausgelegenheit, er mag Euch bedienen. Ich habe hier unten noch zu tun."

"Nun sage mir nur vor allen Dingen, wie steht's mit der Insel," rief Bill, als sie oben bei einer Flasche Rum und einem Körbchen voll braungebackener Cracker beisammen sassen – "noch Alles in Ordnung?"

"In besterdie Sachen stehen vortrefflich –" erwiderte Blackfoot – "aber es ist gut, dass Du h e u t e kamst. – Morgen Abend haben wir, wie Du weisst, unsere regelmässige Versammlung und es sollen gar wichtige Dinge verhandelt werden. Kelly fürchtet, dass wir über kurz oder lang einmal verraten werden, und will uns dagegen durch den Ankauf eines Dampfbootes gesichert wissen. Es kommen auch noch andere interessante Sachen vor; Du wirst übrigens noch eine Stunde wenigstens liegen bleiben müssen, sonst kommst Du zu früh anes dunkelt jetzt gar spät."

"Ich weiss wohl –" sagte ärgerlich der Steuermann – "fürchte aber, ich kriege den alten Starrkopf gar nicht mehr von hier fort. – Er glaubt wunder wie grosse Geschäfte hier zu machen."

"Hmwie war' es denn," sagte Blackfoot sinnend – "wie wär' es denn da, wenn ich ihm den Bettel abkaufte?"

"Wer, Du? Na, weiter fehlte nichts mehr –" lachte Bill. "Jemanden, der k a u f t , brauchen wir gar nicht. – Ueberreden müssen wir ihn, dass er weiter unten einen besseren Markt für seine Waare treffen wird, das Uebrige findet sich von selbst."

"Bill," sagte Blackfoot und stiess sich mit der Spitze seines ausgestreckten rechten Zeigefingers sehr bedeutend gegen die eigene Stirn – "Bill, bist Du denn ganz vernagelt? Hältst Du mich denn für so dumm, dass ich einen Sassafras nicht mehr von einer Sarsaparilla unterscheiden kann? Wenn ich das Boot oder die Ladung kaufe, so versteht sich's doch von selbst, dass ich nicht hier wohne, und dass ich es notwendiger Weise nach Montgomerys Point oder sonst wohin geschafft haben muss."

"Bei Gottein capitaler Gedanke –" schrie Bill und schlug mit der Faust auf den Tisch, dass die Gläser gegen einander klirrten – "so soll's seinDu spielst den Kaufmann, gehst mit uns an Bord, und ich renne uns dann zusammen ganz vergnügt unterhalb der Insel auf den Sand. Haltda fällt mir aber etwas ein, einen Spass wollen wir uns noch machenDu sagst, Du wärst von Victoriadas gibt mir auch eine Entschuldigung, Nr. Einundsechzig r e c h t s liegen zu lassen, anstatt links, wie es im 'Navigator