sie, ds Hus sei dWürze vo allem, u wenn es da fehl, su chönns Korn u Heu gä, so viel es well, es bschüss alles nüt. "Ja", sagte ein fürwitziger Schneider, "und was mir am besten gefallen hat, ist, dass dr Herr afe selber säge muess, dSchuel trag nüt ab u dKing lehre nüt drin, emel nüt Guets. Wenn ih myni King nit daheime lehrti, i dr Schuel lehrte si i Gotts Name nüt. Un wenn es dr Herr afe selber seit, su muess es sy. Aber ih hätt nit glaubt, dass er sövli witzig wurde, und o nit, dass er es seiti, wenn er es scho gsäch. Deretwege muess ih Respekt vor ihm ha, so zu eim cha me dr Glaube ha, dass er seit, was wahr ist; aber es sy nit di Halbe e so."
Was das für ein freundliches Heimkommen ist,
wenn in allen der Friede Gottes ist, wenn man nichts Störendes daheim hat, die Einen in der Stille des Hauses Geschäfte besorgt, die Andern im haus des Herrn neue Kraft gefunden, neues Licht, neuen Trost, dann beiderseits sich sammeln um des Hauses Tisch, alles in der Ordnung ist, alles zufrieden ist, die Einen auftragen, was sie daheim bereitet, die Andern mitteilen und zerlegen, was sie in der Predigt gesammelt; da fasst man es, was Paulus damit meint, Essen und Trinken zu Gottes Ehre, und in solchem Essen und Trinken ist dann auch Gottes Segen.
Es wolle hüten diesen Nachmittag, sagte Änneli, es werde öppe Keins von ihnen daheimbleiben wollen; an einem solchen Tage solle man nichts versäumen, man wisse nicht, wenn man wieder dazu komme. Und wenn der Pfarrer diesen Nachmittag wieder anwende wie am Vormittag, so könne jedes sein Teilchen nehmen, und es wäre schade, wenn eines es nicht hörte. "Es söll mir aber doch öpper Reis heimbringen, es halb Dutzend Pfund oder was." Sie hatten brichtet, wie dr rot Schade so grusam regier und so bös syg, bi ds Styni Glause seien vier King krank und dMuetter selber auch, Keis chönn am Andere mehr Rat tun und hätten von allem nichts. "Das ist ein schrecklich Dabeisein, und die Leute können mich erbarmen, ich kann es nicht sagen. Wenn ihr heim seid, so will ich noch hin und sehen, wie da zu helfen ist, so kann man die Sache nicht gehen lassen, denke man doch auch, wie es eim selber wär, sövli krank u niemere, das eim hilft, und nüt im Hus und vielleicht kein Mensch, der ihnen zum Doktor geht."
"Muetter", sagte Christeli, "schicket öppere, es geht Euch scho eis vo dene Meitlene, oder wartet bis morgen. Das ist noch e Plätz bis zu dene Leute, und Ihr seid schon in der Kirche gewesen."
"Von denen Meitlene kann ich keins schicken", sagte die Mutter, "die sehen nicht, was fehlt, und die Leute wissen es vielleicht selbst nicht oder können es nicht sagen oder dürfen es nicht, und dann weisst wohl, Christeli, wie hässig es einem macht, wenn man krank ist und nicht reden mag und man da immer gefragt wird und Bscheid und Antwort gä söll. Da muss man es einem an den Augen absehen ohne langs Gfrägel. Und wenn die Meitleni scho dr guet Wille hätte, so fehlte ihnen die Erfahrung; man muss bei solchen Sachen gewesen sein, wenn man wissen will, was nötig ist."
"So wartet bis morgen", sagte er. "Aber Christeli, was denkest auch, was meinst, wenn es dir fehlte und zMittag sagte man es mir und ich antwortete: He nu so de, mr wei öppe luege, wenn es mir sih de schickt, su will ih ihm de morn einist neuis arichte." "Ja, Mutter", sagte Christeli, "das zählt sich nicht zusammen, ich bin dein Kind." "Öppe zählt sich das nicht zusammen, denke doch auch, vier Kinder und nicht nur ein Kind liegen an der wüsten Krankheit, und kann keins dem andern anders helfen als helfe pläre u gruchse.
Und dann eine ganze Nacht so, denke, wie lang, wie schrecklich!" "Aber Ihr könnet da doch kaum helfen", sagte Christeli.
"Das weisst du nicht und ich nicht, aber ich glaube, wohl. Schon das tut ihnen wohl, wenn sie sehen, dass jemand sich ihrer annimmt, dass sie doch auch nicht so ganz verlassen sind. denke doch, es könnte ja vielleicht eins sterben über Nacht, und niemand wäre da und nähmte es von den Lebendigen weg und legte es beiseite."
"Aber Mutter, du wirst doch nicht über Nacht dort bleiben wollen?" antwortete der Sohn. "Das weiss ich nicht", sagte Änneli, "es kommt darauf an, wie es öppe ist; aber wenn ich zu rechter Zeit nicht heim sein sollte, so habt nicht Kummer, denket, ich sei dort. Und möglich wärs, dass wenn ich jemand fände, ich nach etwas schicke, was etwa mangeln sollte, gebt es ihm dann."
"Aber Muetter, gang mir nicht, es heisst, dr rot Schade syg ansteckend, schicket es Meitli", rückte Christeli endlich mit