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wäre er auf dem Märit, als hätte unsereinem keinen Verstand, und gemärtet, wie ich mich unter den fremdesten Leuten schämte. Ich glaube, er hätte uns die Kleider am leib abgekauft, wenn ich nicht gesagt, ich brauche sie selbst." "Das", sagte Änneli, "sind Gewohnheiten; einer hats so, ein Anderer anders, und wer öppe viel auf den Märten herumkömmt, meint, er sei immer darauf."

"Von dem wollte ich nichts sagen", sagte Christen, "das könnte mir gleich sein, aber die Gedinge, die er gestellt hat, die sind uverschant. Wenn er noch viel geben wollte, so hätte er ds Recht, auch etwas z'fordern, aber nichts zu geben und alles zu wollen, das het afe kei Gattig. Er hat getan, als wär kein Meitschi mehr in der Welt als seins." "He", sagte Änneli, "sie haben es so da unten. Geht es ihnen an, so nehmen sie alles, will man nicht, so nehmen sie auch mit Minderem vorlieb. Es hat mich auch gedrückt, und bsunderbar Resli, der hat mich dauern können. Aber was meinst, wie macht man das?"

"Ich hulf, die Kinder machen zu lassen", sagte Christen, "es ist ihre sache, was den Preis anbelangt, hingege wegem Abtrette, das ist mr zwider. Aber am Meitschi hets mih o nit schöns düecht, dass es em Vater nit abbroche het und ne so het la mache, es hätt sölle meh Vrstang ha un abwehre. Ih muess säge, wenn son es gytigs, wüests Fraueli da sött uf e Hof cho, ih dräyhti mih no im Grab um." "Wir wollen öppe nit hoffe", sagte Änneli, "Resli sagt gar, es sei nicht so und der Gyt daheim sei ihm zwider. Daneben weiss man es nicht, es düecht se manchmal, wenn sie daheim sind, sie möchten es ganz anders machen und haben als im elterlichen haus, und doch dann muss es einmal in ihrer Haushaltung akkurat am gleichen Schnürchen gehen. Doch das Best wollen wir hoffen, es ist müglig, dass es nit gwüsst het, was säge, u dass es sih ds Vaters gschämt het unds nit het dörfe la merke. Es ist nichts, das einem so weh tut und eim so es dumms oder es bös Gesicht macht, als wenn man sich öpperem schämt und sichs doch nicht darf merken lassen, da ist man wie vor den Kopf geschlagen. Sagt man etwas, so macht man die Sache noch schlimmer, sagt man nichts, so gehts am Ende über einen los. Ich weiss, was das kann. Ich habe auch jemand gehabt, der zuweilen getan, dass ich durch den Boden durch hätte kriechen mögen, und je wüster er getan hat, desto weniger habe ich ihn verlassen dürfen, es hätt kein Mensch gewusst, was er angestellt hätte. Das ist ein Dabeisein, es glaubt es kein Mensch, als wer es erfahren hat. Drum ist es auch möglich, dass es dem Mädchen so ging, man muss das Bessere hoffen. Wenn es sich öppe aparti vor dem Resli verstellt hätte, so wüsste ich nicht, warum es sich nicht auch vor uns hätte verstellen können. Aber es wird eben so eine natur haben, dass es zeigen muss, wie es ihm inwendig ist, und das sind nicht die Schlechtern. Wenn man einander öppe einmal versteht und sagen darf, wie es einem ist, so kommt man Weg hundertmal besser zweg als mit jemand, der sich stellen kann, wie er will, und ganz anders, als er es meint. Öppe so wege ere jedere Fliege, wo surret, wird man dann auch öppe nicht ein Gesicht machen, als wenn man Tannzäpfen schlucken sollte."

"Du redest immer z'best", sagte Christen, "und hest recht, es ist besser Weg, as wenn me allen z'böst redet. Aber Hürate het geng e Nase, u gäb wie men o öppe brav ist un recht denkt, so chas doch übel gehen, wenn man einander nicht recht versteht oder enandere ds Mul nit gönnt. Es muss immer einer da sein, der Friede macht, wenn dWelt wott zwüsche yche cho und dZwängigi. Resli weiss sonst wohl was er macht, und hat die Augen am rechte Ort, drnebe ist er nit link, und wenn er sieht, dass dSach fehle will, so wird er nicht meinen, dass er auf dem Wagen bleiben müsse bis zletscht, er weiss sonst, was er macht, u weiss o no z'rede wenn es sy muess; weder hüt, da hets ihm nit füre welle."

"Ds Herz wird ihm z'volls gsi sy", sagte Änneli. "Es ist eine wichtige sache für uns, aber gottlob, dass wir einig sind und üse Herrgott üse Friede ist. Zwängen wollen wir nichts mehr in der Welt, wer weiss, wie bald sie uns unter den Füssen wegschlüpft; öppe rate können wir und unsern Herrgott bete, dass er unsere Kinder durchs rechte Türli führe wie uns, wenn es auch zZyte ruch gnne geiht. Und er wird scho, ich habe nicht Kummer, es ist noch der alt Gott, wo auch uns geführt. Als wir zusammenkamen, waren wir auch nicht, was