Philistus, Dion und Timoleon dabei vorkommen; abgesehen von der Umgestaltung der Dinge, die sich in Kyrene vorbereitete: fällt nicht in eben diese Zeit die wichtigste Umgestaltung von ganz Griechenland durch die Macedonischen Könige? Fällt nicht der Anfang einer neuen Periode der Poesie und Kunst in diese Zeit? – Man müsste die vorliegende Briefsammlung wenig aufmerksam gelesen haben, wenn man nicht wahrgenommen hätte, dass Wieland die Anlage dazu gemacht hat, alle diese Gegenstände in den Kreis seiner Darstellung zu ziehen, sehr auffallend sogar noch in dem letzten Briefe. Bei dieser Anlage ist es aber auch geblieben, und so hat Wieland es seinen Lesern überlassen, in seinem Agaton, Diogenes und Krates einen Tcil dessen zu suchen, was er sie hier vermissen lässt, in Ansehung des Uebrigen aber ihre eigne Divinationsgabe zu versuchen, welcher der Herausgeber auf die Spur zu helfen gewiss nicht einmal nötig gehabt hätte.
Fussnoten
A1 Nämlich durch das fürchterliche Geschrei, welches er die in des Donnerers allzufeuriger Umarmung sich verzehrende und vor Angst und Schmerz zu früh von dem jungen Bacchus entbundene Semele erheben liess; wie aus einer Stelle im Atenäus, Bd. VIII. Kap. 5. erhellet; denn eine andere Art von Unziemlichkeit ist hier nicht zu vermuten.