(Stadt Gottes). 113 Das erste Gewächs öffnet sich morgens nach 8 Uhr, der Pippau um 11. 114 Er meint nicht die spätere genauere Analyse von Polen, sondern die erste 115 Ein Städtchen in der Grafschaft Mansfeld, gehörig dem Kurfürsten von Brandenburg. 116 Poetisch-philosophische Kapitel in der nun seit vielen Jahren in Gera gedruckten und als Makulatur reissend abgegangenen Auswahl. 117 "Der Vater darf für seine ledige Tochter, der Bruder für die Schwester etc., jede ledige oder verheiratete Mannsperson für die ledige Weibsperson eine Pension versichern lassen, ja sie kann sich selber eine Mannsperson wählen, auf deren Tod die Versicherung gestellet wird. – Beide werden als Eheleute angesehen, und sie behält wie eine wahre Witwe bei der Heirat die Hälfte." Reglement für die Kgl. preuss. allgemeine Witwenverpflegungsanstalt vom 28. Dez. 1775. § 29. 118 Vom Generalkontrolleur Silhouette hat der Schattenriss seinen zweiten Namen. Ein leeres ödes Gesicht heisst in Paris eines à la Silhouette. 119 Die gelbe Gold- oder Asphodillwurzel. 120 Bekanntlich hauchen auch Giftpflanzen Lebenluft aus. 121 Z.B. in Engelhardszell knöpfet die österreichische Maut jeden Schmerbauch auf, um zu sehen, ob der Speck kein – Tuch sei. 122 Da Mädchen den Eiteln am ersten durchschauen: seine Paradewache, als seine Ehrenpforte zum Prahlen gebrauchen und in der besuchten Fantaisie vorführen wollte. 123 Uns ist allen schon aus den Zeitungen bekannt, dass durch die Wiener "Gala-Redouten" eine PapierLaterne mit der Aufschrift wandert: "es ist aufgetragen", welches man das Wiener Laternisieren nennen kann. 124 Der Tod den Schlaf, der Himmel den Traum. 125 Im ganzen Aufsatze ist nicht von der praktischen Menschen- und Feindes-Liebe, die sich durch Taten und durch Entalten von Rache äussert und die keinem Rechtschaffenen schwer sein kann, sondern von den misantropischen und philantropischen Gefühlen die Rede, worüber die blosse Moral wenig vermag, von der inneren Liebe ohne Taten, von der peinlichen geheimen Entrüstung über Sünder und Toren. Es ist leichter, sich für die Menschen aufzuopfern als sie zu lieben, es ist leichter, dem Feinde Gutes zu tun als ihm zu vergeben. – Die sehnsucht und die Seltenheit der Liebe hat erst einen Maler gehabt – F. Jacobi; wir brauchen keinen zweiten. 126 Wenigstens stärker, da, wenn man einmal kalt gegen jemand ist, alles Äusserliche, das Schöne wie das Hässliche, die Kälte nur mehret. 127 Ein Franzos beschwor es, er könne die Engländer nicht ausstehen, parce-qu'ils versent du beurre fondu sur leur veau roti. 128 Die wachsende Menschenliebe bricht dem satirischen Vergnügen an fremder Torheit immer mehr ab, die Torheit eines Busenfreundes macht uns nichts als bittern Schmerz: warum wollen wir nicht alle Menschen als Busenfreunde behandeln? 129 Pomp. Mel. de S. O. 1. 18. 130 Schweiz und Holland. 131 Bekanntlich wurde das Gesicht des sogenannten Mannes mit der eisernen Larve nach seinem tod mit so vielen Wunden verstümmelt, bis diese die eiserne durch eine andere ersetzten. 132 Eine Art Seevögel schläft fliegend und woget sich auf und nieder, und die Berührung des Meers weckt sie oft. Marollas Reise nach Afrika. 133 Die Platterbse hat zwar über der Erde einige Blumen und Früchte, aber unter ihr die meisten, obwohl weisse. Linné, Abhandlung von der bewohnten Erde. 134 Die Ähnlichkeit, die sie mit den Onozentauren haben sollen, bezieht sich wahrscheinlich auf den Reiter Bileam, der ungünstig rezensieren sollte und es doch nicht vermachte. 135 Sind von Dorf zu Dorf reisende und lehrende Schulhalter in England. 136 Seite 163 des Taschenbuchs für Brunnen- und Badegäste 1794 steht die Nachricht dass vor Damen, während sie in den Badewannen eingeriegelt liegen, auf den Deckeln der letzten junge Herren sitzen, um sie unter dem wasser zu unterhalten. Dagegen kann freilich die Vernunft nichts haben – da das Wannenholz so dicht ist wie Seide, und da in jedem Falle jede allemal in einer Hülle stecken muss, in der sie ohne Hülle ist – aber wohl das Gefühl oder die Phantasie, und zwar aus demselben grund, warum ein Deckbette, 1/4 Elle dick, keine so anständige und dichte Kleidung ist als ein Florhabit für einen Ball. Sobald nicht die Unschuld der Phantasie geschonet wird so ist keine andere weiter zu schonen; die Sinnen können weder unschuldig noch schuldig sein. 137 Locor. Teol. a Gerhard. Tom. VIII. p. 1170. 138 Die weissblühende wird weinen, die rotblühende wird stürmen, wie der bleiche Mond Regenwetter, und der rötliche Sturmwind ansagt (pallida luna pluit, rubicunda flat). 139 In der Komorner Gespannschaft. Windisch, Geochen Doppelgeburt in Schottland. 140 Nach dem Aberglauben, dass sich das Scharfrichter-Schwert von selber bewege, wenn es jemand zu töten bekomme. 141 Der sich durch gemalte Disteln, wie Swift durch andere, auszeichnete. 142 Dreiers Miszellen. S. 105. 143 Westenrieders Kalender von 1791. 144 Nichts ist unvernünftiger, unbezwinglicher und unerklärlicher als der Ekel, dieser widersinnige Bund des Willens mit der Magenhaut. Cicero sagt: der Schamhafte bringt nicht gern den Namen der Schamhaftigkeit dieses transzendenten Ekels – auf die Zunge, und so geht der Ekle mit dem Ekel um, besonders da körperliche und moralische Reinheit Nachbarinnen sind, wie der reinliche und keusche Swift an sich zeigt. Sogar der körperliche Ekel, dessen Stoff mehr ein phantastischer als physischer ist, nimmt mehr das sittliche