zurückgezogen hatte, um das Kind aufzunehmen, und sprach innig gerührt: sie ruhen nun alle, meine Sara; auch unser Teodor – auch der sanfte Weise, der so früh, so oft uns zum Glück einsegnete – – O Dein Vater! Und heller flossen Sara's Tränen – – Sieh, meine Schwester, und was er wünschte – was auch Dein sterbender Vater wünschte – es kann noch geschehen! – Er drückte ihre beiden hände an seinen Mund. Sie schien zu ahnen, sie wollte ihre hände losmachen. Er hielt sie, und fuhr mit sanft bittendem Tone fort: Sara, wir wollen seine Hütte wieder aufbauen! Wir wollen seine Bäume wieder pflanzen – um seine Ruhestätte ein Paradies schaffen! – – Sie riss ihre hände aus den seinigen, und bedekte ihr Angesicht: O nie, nie! rief sie schaudernd – Dein reines Kinderherz neben mir, der von Geistern umringten? –
Roger verstummte. So weit vom Frieden entfernt, hatte er sich sie nicht gedacht! Hyppolit legte ihm jetzt seinen Arm um den Hals, damit er auf sein Geschwäz hören sollte – Dort, dort wo meine Mutter schläft, sagte er schmeichelnd – Was dort? fragte Roger erschroken, und blikte hin. – Dort mache ich Sara ihr leztes Bett – – Roger schauderte; der Sturm heulte in den Mauern, ein heller Bliz erleuchtete das Gewölbe, und laut schluchzend sank Roger zu Sara's Füssen.