poor injur'd page;
It has been us'd as ill in every age, –
And is constrain'd wit patience all to take,
For what defence can Greek and Hebrew make!"
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"Ist zwischen blindem Glauben an die Offenbarung und schändlichem Unglauben gar kein Mittelweg? Ist jeder Freidenker verwünschenswürdig? O Waterland! Waterland!79 Wenn du gleich den Biedermann Herbert und den Sittenlehrer Shaftesbury mit Rochester, Eterege und Villiers in eine Klasse wirfst, glaube mir, es kommt eine Zeit, wo weise Gottesgelehrten einem Tindal den Beweis, dass das Christentum so alt als die Welt ist, verdanken werden."
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"Das folgende Kapitel soll Doktor Pococke in einem zu Kairo befindlichen Kodex anstatt des 22. Kap. des I. buches Mose gefunden haben. Kanonisch oder nicht, ich gebe das erste bis neunte Kapitel des ersten buches der Chroniken dafür.
1. Nach diesen Geschichten begab sich's,
dass Abraham sass in der Tür seines Hauses,
da der Tag am heissesten war.
2. Und siehe, ein Mann kam von der Wüsten her.
Er war gebückt vor Alter,
und sein schneeweisser Bart hing ihm bis auf
seinen Gürtel
und er lehnete sich auf einen Stab.
3. Und da ihn Abraham sah, stand er auf
und lief ihm entgegen von der Tür seiner Hütte
und sprach:
4. Komm herein, ich bitte dich.
Man soll dir wasser bringen, deine Füsse zu
waschen,
und du sollst essen und die Nacht bleiben,
morgen aber magst du deinen Weg ziehen.
5. Und der Mann sagte:
Nein, ich will unter diesem Baume bleiben.
6. Aber Abraham bat ihn sehr;
da wandte er sich und ging in die Hütte.
7. Und Abraham trug auf Butter und Milch und
Kuchen,
und sie assen und wurden satt.
8. Da aber Abraham sah, dass der Mann nicht Gott
segnete,
sprach er zu ihm:
Warum ehrest du nicht den allmächtigen Gott,
den Schöpfer des himmels und der Erden?
9. Und der Mann sprach: Ich ehre nicht deinen Gott,
auch rufe ich seinen Namen nicht an;
denn ich habe mir selbst Götter gemacht,
die in meinem haus wohnen
und hören mich, wenn ich sie anrufe.
10. Und Abrahams Zorn entbrannte gegen den Mann,
und er stand auf und fiel auf ihn
und trieb ihn fort in die Wüsten.
11. Und Gott rief Abraham; und er antwortete:
Hie bin ich!
12. Und der Herr sprach:
Wo ist der Fremdling, der bei dir war?
13. Und Abraham antwortete und sprach:
Herr, er wollte dich nicht ehren und deinen
Namen anrufen,
darum habe ich ihn von meinem Angesichte
getrieben in die Wüsten.
14. Und der Herr sprach zu Abraham:
Habe ich ihn nicht ertragen diese
hundertundachtundneunzig Jahre
und habe ihm gegeben Nahrung und Kleider,
ob er sich gleich gegen mich auflehnet,
und du konntest ihn nicht eine Nacht ertragen?
15. Und Abraham sprach:
Lass den Zorn des Herrn nicht entbrennen gegen
seinen Knecht.
Siehe, ich habe gesündigt,
vergib mir, ich bitte dich.
16. Und Abraham stand auf und ging fort in die
Wüsten
und rief und suchte den Mann und fand ihn
und kehrte mit ihm zurück in seine Hütte
und tat ihm gütlich,
und den andern Morgen früh liess er ihn ziehen in
Frieden."
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"Doktor Tornton sagt in seiner Verteidigung der Neununddreissig Artikel: 'Zu behaupten, es sei nicht nötig, dass die Meinungen der Prediger mit den symbolischen Büchern übereinstimmen müssten, würde ebenso ungereimt sein, als zu behaupten, es sei besser, dass die Decken auf den viereckigen Tischen, welche mitten in unsern Zimmern stehen, schief und zipfelig lägen als gerade und rechtwinklig.' – Wahr ist's, zu den zeiten der Königin Elisabet war unser Religionssystem wie unsere Philosophie einem unansehnlichen viereckigen Tische ähnlich, den wir dennoch mitten im Zimmer stehenliessen. Er hatte also die Decke sehr nötig, und sie passte auch ganz wohl darauf. Aber seit einiger Zeit siehet man, besonders bei Leuten nach der Welt, gar keine Tische in der Mitte des Zimmers, sondern an den Wänden zierlich ausgeschweifte Marmorplatten, die auf vergoldeten Füssen ruhen. Die bedürfen aber keiner Decke, und wollte man die alte Decke darauf legen, so würde sie ebendeswegen zipfelig hangen, weil sie viereckig ist. Hat aber noch jemand einen Tisch nach der alten Art in seinem Zimmer, der lege meinetwegen auch die alte Decke darauf."
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"Der du einen neuen, geraden Weg bahnen willst, höre mich! Du wirst auf Hügel stossen. Lass dich keine Mühe reuen, sie abzutragen, um den schönen Weg nach der Schnur zu führen. Aber wenn dein neuer Weg auf ein Haus stösset, reiss es nicht um, solange Menschen darin wohnen; achte nicht, dass der Weg lieber etwas gekrümmt daneben weggehe! Es kommt in der Zukunft wohl noch eine Zeit, dass das Haus wegen Baufälligkeit oder aus andern Ursachen neu muss gebauet werden; alsdann wird ein kluger Mann nicht versäumen, es auf eine andere Stelle zu setzen und den Weg ganz gerade zu machen. Sei mit dem zufrieden, was du nach dem Masse deiner Kräfte und der Umstände hast tun können, und überlass das übrige der Nachkommenschaft."
Siebenter Abschnitt
Hier hielt Sebaldus mit Lesen inne und fragte seine beiden Zuhörer, was ihnen von dem buch dünke