Herrn von Ridelo den Vortrag tun; welcher aber mit allen seinen Vorstellungen nichts bei ihm ausrichten kan.
Inhalt des sechsten buches.
Der Graf von Rivera kommt in Bekanntschaff mit dem Freiherrn von Riesenburg: dieser erzehlet seine Begebenheit, wie er auf der Reise nach Monaco sich in die fräulein von Turris verliebet, sie vom Closter abwendig gemacht, sich mit ihr versprochen; darauf aber ihren Bruder, der diese Heirat nicht zugeben wolte, im Zweikampf erschossen hätte.
Inhalt des siebenden buches.
Der König wird von neuem auf den Grafen erzörnet, da er vernimmt, dass er sich zu der vorgeschlagenen Heirat nicht verstehen will: er suchet desswegen den Grafen heimlich aus dem Weg zu schaffen, und befiehlt dem Graf Lesbo, seinem ältesten Generalen, denselben im Krieg der grössten Gefahr auszusetzen: der Graf wirbt ein eigen Regiment, und führet darin eine treffliche krieges-Zucht ein. Der General Lesbo sucht ihm darauf allerhand Schlingen zu legen; aus welchen ihn aber die Vorsehung rettet: der General erstickt im Morast auf der Flucht. Der Graf im Gegenteil erhält die völlige Ehre des erfochtenen Sieges: Der Freiherr von Riesenburg rettet ihm das Leben, und der Graf dasjenige eines feindlichen Befehlhabers. Welche drei zusammen darauf sich nach Hof verfügen.
Inhalt des achten buches.
Unterwegs erzehlet der Herr von Greenhielm, als des Grafens Gefangener, seinen Lebens-Lauf: er findet bei einer seiner Basen eine Zusammenkunft der andächtigen Leute: seine Schwester eröfnet ihm ihre liebes-Geschicht mit ihres Pachters Sohn: der Herr von Greenhielm störet deswegen die Versammlung dieser Schein-Frommen; er führet mit seiner Basen ein nachdenckliches Gespräch von der wahren Frömmigkeit; und erzehlet hernach seine getane Reisen, seine Beforderung bei hof und seine mit einer Dame unglücklich ausgeschlagene Liebe.
Inhalt des neundten buches.
Der Freiherr von Riesenburg erzehlet die Begebenheit seines Hofmeisters. Der Graf von Rivera kommt nach hof, und findet den König kranck; er beredet ihn auf die Einsiedelei zu gehen, und bringet ihn durch die Mässigkeit und durch die Bewegung wieder zurecht. Er führet dabei ein Gespräch mit dem alten Einsiedler über die Ergötzlichkeiten dieses Lebens. etc. etc.
Inhalt des zehenden buches.
Der Graf verreiset nach Licatien, um den Frieden mit dem König dieses Namens zu schliessen. Unterwegs kommt er auf ein Dorf, wo Kirchweih ist, und findet daselbst die Gräfin von Monteras: die Umstände davon, wie auch die bisherige begebenheiten dieser Gräfin werden erzehlet. Der Graf eröffnet seine Friedens-Vorschläge dem König von Licatien, welcher aber den Grafen damit an seinen staates-Minister verweiset: der Graf kan bei diesem nichts ausrichten, und bedienet sich desswegen anderer Wege, um zu seinem Zweck zu gelangen.
Inhalt des eilften buches.
Der Graf reiset, nachdem er den Frieden mit den Licatiern zu stand gebracht, zu dem Fürsten von Argilia, und besiehet den, von ihm nach einer vernünftigen und Christlichen Policei errichteten neuen Ort Christianopolis. Der Graf findet im Gastause einen verunglückten Kaufmann: er rettet ihn von der Verzweiffelung und komt darauf, als ein Artz nach Hof.
Inhalt des zwölfften buches.
Der Herr von Güldenblech, als ein verunglückter Kaufmann, erzehlet dem Grafen seinen Lebens-Lauf: er wird in aller Weichlichkeit erzogen, und hernach auf hohe schulen geschickt. Seine Mutter, als eine adeliche von Geburt, beredet seinen Vater, ihm ein Rittergut zu kauffen; die wilde Aufführung der LandJuncker ist ihm zu wider. Die Annehmlichkeiten des Stadt-Lebens bewegen ihn seines Vaters Handlung zu übernehmen; ohneracht aber, dass er mit seiner Frauen ein grosses Gut zusammen gebracht, so gehet solches doch in kurtzer Zeit durch seine kostbare Hausshaltung und durch die viele Missbräuche, welche er weitläuftig erzehlet, dergestalt zusammen, dass er, nach einiger dabei gehabten Unglücks-Fällen, banckerut wird.
Inhalt des dreizehenden buches.
Der Graf erscheinet als ein Königl. Abgesandter an dem Argilischen Hof, und gibt sich der fräulein von Turris als ein Vertrauter von ihrem Geliebten zu erkennen. Die Printzessin und die fräulein finden den Grafen den andern Morgen im Garten: diese erzehlet ihre begebenheiten, und wie sie an den Argilischen Hof gekommen wär. Der Fürst hält einige nachdenckliche gespräche mit dem Grafen, worauf ihm dieser seine Absichten, wegen der Printzessin seiner Tochter entdecket.
Inhalt des vierzehenden buches.
Der Graf kommt wieder nach Aquitanien: er zeiget dem König verschiedene Bildnüsse; rühmet aber die Schönheit der Printzessin von Argilia vor allen. Der König gehet nach Aquana, um solche zu sehen. Verräterei eines Fürsten von Kön. haus, der dem Herzog von Sandilien mit Gift vergeben wolte. Dieser verspricht seine Base dem Grafen, welcher mit dem König nach Aquana verreiset: der König verliebt sich in die Printzessin von Argilia. Das Beilager wird auf dem land in einem gräfl. Schloss gehalten: und die Liebe des Hn. von Riesenburg und der fräulein von Turris wird dabei mit glücklich gemacht.
Inhalt des fünffzehenden buches.
Der Ritter von Castagnetta erzehlet dem Graf seine sonderbare begebenheiten: dessen vernünftige u. tugendhafte Erziehung: die Zärtlichkeit seines Vaters für ihn vermehren die Missgunst seines Bruders: er gehet nach Hof und wird in den Geschäfften des ersten staates-Ministers gebraucht. Die grossmütige Neigungen in der Liebe und in der Freundschafft bringen ihm Unglück: er verwundet den Sohn des ersten staates-Ministers in einem gezwungenen Duell: kommt auf seines Vaters Schloss, da dieser eben seinen Geist hatte aufgegeben, und gehet nach Sicilien. Er bekommt ein Commando auf der See